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Patientenverfügung

Noch stets gehören Sterben und Tod sowie damit zusammenhängende Bereiche zu den Tabu-Themen unserer Gesellschaft. Dies gilt auch für die Patientenverfügung. Dennoch ist es wichtig, sich bereits in gesunden Tagen ausführlich damit auseinander zu setzen. Die Patientenverfügung ist bekanntlich für Lebensphasen gedacht, in denen Patienten ihren Willen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausdrücken können, wenn sie also nicht mehr artikulationsfähig sind oder wenn sie nicht mehr über die notwendige Einsichts- oder Urteilsfähigkeit verfügen. Diese Situation ist bei Huntington-Patienten vorhersehbar.
 
Die Patientenverfügung ist dann die schriftliche Festlegung darüber, ob man bestimmte Untersuchungen, Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe, die zum Zeitpunkt der Festlegung noch nicht absehbar sind, wünscht und zulässt oder untersagt. Es gilt daher, sich rechtzeitig darüber klar zu werden, welche ärztlichen Maßnahmen und Eingriffe gewünscht sind und unter welchen Bedingungen auf ärztliche Maßnahmen verzichtet werden soll. Auf diese Weise kann man auf eine spätere ärztliche Behandlung Einfluss nehmen, selbst wenn man zum Zeitpunkt der Behandlung nicht mehr ansprechbar und nicht mehr einwilligungsfähig ist. Eine Patientenverfügung dient daher der Vorsorge und sichert die Selbstbestimmung. Dieses Infoblatt gibt denen Hilfestellung, die beabsichtigen, eine Patientenverfügung zu erstellen.

Autor: 
Deutsche Huntingto-Hilfe
Veröffentlichung: 
Donnerstag, 1 Mai, 2014
Artikelnummer: 
Pat.Verfügung
Mitgliederpreis: 
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Preis Nichtmitglieder: 
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Quelle: 
Deutsche Huntington-Hilfe e.V.