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Mut und Tränen

Am 3. Juli fand in Wetter/Ruhr der erste Tag der Angehörigen von Huntington-Kranken statt.
Neun Angehörige tauschten sich an diesem Sonntag über ihre Situation, ihre Gefühle und Wünsche aus. Gast in der Stiftung Volmarstein Die Stiftung Volmarstein bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Raum für iher Gespräche. Pflegedienstleiterin Petra Dröse vom Haus Bethanien begrüßte die Gruppe herzlich. Das Haus Bethanien gehört mit zu den größten Anbietern an Nachsorgeeinrichtungen für Huntington-Erkrankte und kooperiert in enger Zusammenarbeit mit dem St. Josefs-Hospital Bochum und der Deutschen Huntington-Hilfe e.V. Frau Dröse und ihr Team hatten es möglich gemacht, dass Angehörige, die ihre Kranken nicht anderweitig versorgen konnten, diese für den Tag im Haus Bethanien betreut werden konnten. Drei Paare machten dann auch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Intensiver Austausch

Die Gruppe tauschte sich vormittags bei einer Tasse Kaffee über ihre Situation aus. Dabei flossen auch schon einmal Tränen. Jede und jeder wurde aber von der Gruppe getragen. Die Gespräche setzten sich beim Mittagessen intensiv fort. Danach kam die Gruppe mit Hilfe der Klangschalen von Frau Thier zur Entspannung. Entspannung mit Klangschalen Schließlich gab es noch Kuchen und Kaffee, bevor die Kranken wieder abgeholt wurden und wir nach Hause fuhren. Gemeinsames Fazit: Ein sehr schöner und hilfreicher Tag. Wir sollten so etwas bald wiederholen.
Richard Hegewald